Lutz Leisering, 06.08.2026
Geliebter, kritisierter Sozialstaat
Georg Cremer geht in „Alles schrecklich ungerecht? Mythen, Halbwahrheiten, Fakten zum deutschen Sozialstaat“ Denkweisen und Diskursen um den deutschen Sozialstaat nach. Deutschland steckt in einer Reformblockade, nicht nur in der Sozialpolitik, und das Buch von Cremer identifiziert einen wesentlichen Grund der Blockade, nämlich wirkmächtige Diskurse, schreibt Lutz Leisering in seiner Rezension.
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Jutta Schmitz-Kießler, 16.04.2026
Denkanstöße für Reformen
Der von Stefan Nacke herausgegebene Sammelband "Smarter Sozialstaat" widmet sich einer zentralen Frage der sozialpolitischen Debatte: Wie lässt sich der Sozialstaat angesichts tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen zukunftsfähig weiterentwickeln? Jutta Schmitz-Kießler empfiehlt in ihrer Rezension die Lektüre.
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Britta Rehder, 26.03.2026
Die Krise der Tarifautonomie als Krise der Demokratie
In „Tarifbürgerschaft. Die Tarifautonomie in der modernen Demokratie.“ zeigen Florian Rödl und Felix Syrovatka, wie der Rückzug der Arbeitgeber aus der Tarifbindung die Demokratie gefährdet. Britta Rehder rezensiert den Band und prüft, ob die „Tarifbürgerschaft“ Tarifautonomie, Recht und Politik überzeugend verbindet und Wege zu gerechteren Arbeitsbeziehungen weist.
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Tanja Klenk, 10.02.2026
Sozialstaatskommission: Digitalisierung jetzt?
Mit ihren Vorschlägen zur Digitalisierung entwirft die Sozialstaatskommission ein ambitioniertes Zukunftsbild des Sozialstaats. In der Zusammenschau mit den Reformüberlegungen zur Neusystematisierung sozialer Leistungen sowie zur Rechtsvereinfachung entsteht ein vergleichsweise kohärentes Reformnarrativ. Tanja Klenk, Professorin für Verwaltungswissenschaften, ordnet die Vorschläge ein.
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Agnieszka Piasna, 27.11.2025
Zurück in die Zukunft der Arbeit
In ihrer Rezension zu Werner Eichhorsts neuem Buch The Future of Work Environments hebt Agnieszka Piasna hervor, wie umfassend der Autor die Rolle der Arbeit beleuchtet und dabei eine zentrale Frage stellt: Wie können Arbeitsbedingungen so gestaltet werden, dass Menschen sich beruflich wie privat entfalten und zu einer florierenden Gesellschaft und Wirtschaft beitragen?
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Horst Bruns, Tanja Klenk, 05.09.2025
Sozialstaatsreform: Vorschläge für die Einkommensprüfung
Die Sozialstaatskommission hat ihre Arbeit am Montag aufgenommen, und die politische Auseinandersetzung über die Sozialstaatsreform ist bereits im vollen Gange. Horst Bruns und Tanja Klenk haben als Anregung für die Reform untersucht, wie sich die Einkommensprüfung vereinfachen und digitalisieren lässt.
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Johannes Greiser, Patricia Menke, 31.07.2025
Die Karenzzeit für die Kosten der Unterkunft im Bürgergeld
Die Karenzzeit für die Übernahme der Wohnungskosten im Bürgergeld soll nach Plänen der Bundesregierung bei unverhältnismäßig hohen Kosten entfallen. Welche Anreize setzt die aktuelle Regelung und was wäre bei einer Reform zu erwarten? Johannes Greiser und Patricia Menke untersuchen die Karenzregeln aus rechtsökonomischer Perspektive.
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Lisa Bartling, Ann-Kristin Reher, Wolfgang Kopal, 24.07.2025
Zehn Jahre Sozialplanung in NRW - Zwischen Tradition und Innovation
Im Mai 2025 veranstalteten das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit der G.I.B. (Gestaltung, Innovation und Beratung in der Arbeits- und Sozialpolitik GmbH) und dem DIFIS die Veranstaltung „10 Jahre Sozialplanung in NRW“, welche aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert wurde. Lisa Bartling, Ann-Kristin Reher und Wolfgang Kopal nehmen dies zum Anlass, zurückzublicken und Perspektiven der Sozialplanung aufzuzeigen.
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Katrin Menke, 03.07.2025
Reproduktionspolitiken als neues Feld der Sozialpolitikforschung
Inwiefern ist und sollte der Sozialstaat in Fragen der menschlichen Fortpflanzung involviert sein? Dieser Frage geht der Sammelband „Reproduction Policy in the Twenty-First Century“ nach, der von Hannah Zagel herausgegeben wurde. Zwölf Kapitel liefern Analysen der Reproduktionspolitiken etwa von Deutschland, Polen, den USA, Südkorea oder Uganda – und damit erste Einsichten in ein noch junges, globales Forschungsfeld der Sozialpolitikforschung. Katrin Menke hat den Band gelesen und für sozialpolitikblog rezensiert.
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Jörg Bogumil, Philipp Gräfe, 19.06.2025
Bildung und Teilhabe
Warum werden Leistungen für Bildung und Teilhabe in ganz unterschiedlichem Umfang in Anspruch genommen? Jörg Bogumil und Philipp Gräfe sind dieser Frage in ihrer Studie "Bürokratielasten von Bildung und Teilhabe: Sachstand und Perspektiven der kommunalen Verwaltungspraxis im Ruhrgebiet" nachgegangen und haben Empfehlungen zum Abbau von Zugangshürden ermittelt. Sie mahnen aber auch klarere gesetzliche Vorgaben und Unterstützung durch Landesregierungen an.
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Ortrud Leßmann, Gerlinde Janschitz, Dagmar Müller, 05.06.2025
Armut und soziale Ausgrenzung von Kindern und Jugendlichen
Der Nationale Aktionsplan Kinderchancen soll dazu beitragen, die Situation von Kindern und Jugendlichen, die von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen sind, zu verbessern. Ortrud Leßmann, Gerlinde Janschitz und Dagmar Müller haben den wissenschaftlichen Berichtsteil zum ersten Fortschrittsbericht des NAP mitverfasst und informieren im sozialpolitikblog über den aktuellen Stand der Forschung und Handlungsbedarfe.
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Felix Welti, 23.01.2025
Soziale Selbstverwaltung für wen durch wen?
Brauchen wir Sozialversicherungs­wahlen, wer soll sich an ihnen beteiligen und wer kandidieren können? Diesen Fragen zu Zweck und Legitimation der sozialen Selbstverwaltung geht Prof. Dr. Felix Welti in seinem Beitrag zur letzten Sozialversicherungswahl und dem Bericht des Wahlbeauftragten vom September 2024 nach.
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Norbert Neske-Rixius, 16.01.2025
Bildung und Teilhabe: „Leistungen kommen oft nicht an“
Das Bildungs- und Teilhabepaket ergänzt die Grundsicherung und soll Jugendlichen und Kindern gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Norbert Neske-Rixius hat untersucht, wie viele junge Menschen Anspruch auf diese Leistungen haben und wie viele sie erhalten. Im Interview nennt er Gründe für die Diskrepanz und weitere Forschungsbedarfe.
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Kirsten Hoesch, 19.12.2024
Was bedeutet Superdiversität für Sozialpolitik?
Diversität ist im öffentlichen Diskurs ein vielfach und schillernd verwendeter Begriff. Einen wichtigen Beitrag zur Debatte leistet Steven Vertovec, der den Begriff „Superdiversität“ prägte. Sein Werk „Superdiversity. Migration and Social Complexity“ ist nun auf Deutsch erschienen, aus dem Amerikanischen übersetzt von Alexandra Berlina. Kirsten Hoesch hat es gelesen und für sozialpolitikblog rezensiert.
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Bastian Becker, 05.12.2024
Das Bürgergeld: Ein unvollendetes Kapitel der Sozialpolitik
Das Bürgergeld ist eines der zentralen Projekte der Ampelregierung und wird im Vorwahljahr eifrig diskutiert. Wie kam es dazu und kann es halten, was es verspricht? Diese Fragen beleuchtet der Sammelband „Der weite Weg zum Bürgergeld“, herausgegeben von Michael Opielka und Felix Wilke, in elf Kapiteln von 16 Autor*innen. Bastian Becker hat den Band gelesen und für sozialpolitikblog rezensiert.
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Ute Klammer, Frank Nullmeier, 04.11.2024
Lost in Social Policy: Warum ein Dialog nötig ist
Das diesjährige FIS-Forum mit Social Policy Biennale widmet sich einem brisanten Thema für Praxis, Politik und Forschung. Ute Klammer und Frank Nullmeier vom DIFIS beleuchten die Herausforderungen und die Fragmentierung der sozialen Sicherungssysteme. Im Interview geben sie Einblicke in ihre Erwartungen an das Jahrestreffen und fordern einen offenen Austausch für eine bürgernahe Sozialpolitik.
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Maximilian Einhaus, Tanja Klenk, 31.10.2024
Das Ende der fragmentierten Sozialstaats-Governance?
Mit der Sozialplattform macht Deutschland einen sichtbaren Schritt in Richtung digitaler Sozialstaat. Ziel ist es, allen Bürger*innen, insbesondere denen in schwierigen Lebenslagen, einen einfachen Zugang zu sozialstaatlichen Leistungen zu ermöglichen, unabhängig von ihrem Wohnort. Wie komplex die Umsetzung ist, zeigen neue Forschungsergebnisse.
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Serkan Topal, Fabian Hoose, 17.10.2024
Regulierung von Plattformarbeit: Für wen und wie?
Plattformarbeit ist oft prekär. Eine neue Richtlinie der EU soll den Beschäftigungsstatus von Plattformarbeitenden klären und sichern. Wie die Arbeitenden selbst, Plattformanbieter, Gewerkschaften und andere Stakeholder auf die Regulierung und soziale Absicherung blicken, hat ein Forschungsprojekt erkundet.
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Jana Sämann, 08.08.2024
Mythos „Neutralitätsgebot“
Politische Bildung ist ein wichtiger Teil der Jugendarbeit. Seit einigen Jahren wird sie jedoch unter Druck gesetzt: Insbesondere extrem rechte Akteure fordern, dass dabei ein Neutralitätsgebot zu erfüllen sei. Der Beitrag dekonstruiert dieses vermeintliche Gebot und ordnet es als strategisches Mittel zum Versuch der Delegitimation positionierter politischer Bildung ein.
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Katharina Zimmermann, 01.08.2024
Kann Sozialpolitik die Akzeptanz für Klimaschutz erhöhen?
Finanzielle Ausgleiche wie das Klimageld sollen Klimaschutzpolitik sozial abfedern und das Vertrauen in sie erhöhen. Eine neue Studie zeigt, dass diese Hoffnung nicht unbegründet ist, jedoch Grenzen hat. Sie gibt Einblicke in die tieferliegenden Begründungsmuster verschiedener sozialer Gruppen und zeigt Wege in eine sozial-gerechte Klimaschutzpolitik auf.
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Kirsten Hoesch, 25.07.2024
Perspektivwechsel entlang der ‚Phantomgrenze‘
Mit „Ungleich vereint. Warum der Osten anders bleibt“ macht Steffen Mau unterschiedliche Sichtweisen in Ost und West auf die Geschichte seit der Wende deutlich und bietet eine Orientierungshilfe, schreibt Kirsten Hoesch in ihrer Rezension. Sie beleuchtet die Neuerscheinung mit Blick auf dessen Diagnose zu soziostrukturellen Unterschieden und Herausforderungen des Wohlfahrtsstaats.
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Patricia Frericks, Julia Höppner, 13.05.2024
Ungleiche Umverteilung: Familien im Vergleich
Armutsgefährdete Familien in Deutschland erhalten geringere Sozialleistungen als ihnen zustehen und zahlen höhere Abgaben als sie müssten – für Familien mit höheren Einkommen gilt das Gegenteil. Das zeigt eine Studie aus dem DFG-Projekt FaSo. Die Ergebnisse werfen ein Schlaglicht auf die diskutierten Änderungen bei der Kindergrundsicherung, dem Kinderfreibetrag und den Steuerklassen bei Paaren.
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Tim Deeken, Jannis Hergesell, 18.01.2024
Wider die These vom Niedergang des Sozialstaats
Mit „Deutsches Sozialrecht nach 1945“ legt Eberhard Eichenhofer einen Rückblick auf die Geschichte des deutschen Sozialrechts vor, die interdisziplinär anschlussfähig ist. Zudem er wirft einen Blick nach vorn: Wie bleibt der Sozialstaat angesichts der Notwendigkeit einer Transformation reformfähig? Jannis Hergesell und Tim Deeken vom Forschungsnetzwerk Alterssicherung (FNA) haben das Buch gelesen und rezensiert.
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Frank Nullmeier, 19.12.2023
Sozialpolitik für die ökologische Frage
Mit „Soziales Klima. Der Konflikt um die Nachhaltigkeit des Sozialen“ legt Michael Opielka, Leiter des Instituts für Sozialökologie, ein persönliches Buch vor – und ein Plädoyer für einen universalen Sozialstaat, der auch das Ökologische einschließt. Frank Nullmeier hat es gelesen und rezensiert.
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Katrin Hüsken, Kerstin Lippert, 23.11.2023
Rechtsanspruch auf Ganz­tags­betreuung im Grund­schul­alter – alle Eltern im Blick behalten
Fachkräftemangel und finanzielle Defizite erschweren die Um­setzung des Rechts­anspruchs auf Be­treuung für Kinder im Grund­schul­alter. Doch statt am Rechts­anspruch zu wackeln, sollten die Be­darfe von Eltern besser verstanden werden, finden die Autorinnen des neu erschienenen DJI-Kinder­betreuungs­reports, Katrin Hüsken und Kerstin Lippert.
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Wolfgang Schroeder, 16.11.2023
Weiter so für die Weiterbildung?
Der Bundestag hat ein Gesetz für die Reform der Weiterbildung beschlossen. Was sich dadurch für Betriebe und Beschäftigte verändert, was Interessenverbände an dem Gesetz kritisieren und ob die Reform Weiterbildung nachhaltig stärkt, diskutiert Prof. Dr. Wolfgang Schroeder von der Universität Kassel.
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Frank Nullmeier, 31.08.2023
Sozialethik heute – aus katholischer Sicht
Wie kann man aus theologischer Perspektive begründet etwas über Sozialpolitik aussagen? Das 63. Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften widmet sich der Selbstreflektion, nimmt Grundsatzdebatten auf und überrascht mit einer Öffnung zum ökosozialen Denken. Prof. Dr. Frank Nullmeier hat es gelesen und rezensiert.
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Michaela Evans, Daniela Böhringer, 13.07.2023
Die doppelte Transformation und soziale Sicherheit auf dem Arbeitsmarkt
Wie wirkt sich das Zusammenspiel von digitaler und ökologischer Transformation auf die soziale Sicherheit auf dem Arbeitsmarkt aus? Michaela Evans (Mitglied im Rat der Arbeitswelt) und Daniela Böhringer (Geschäftsstelle des Rats der Arbeitswelt) befassen sich mit dieser Frage.
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Frauke Hamann, 22.06.2023
Kindeswohl oder „Mir geht es gut. Und wie geht es euch?“
Von 1945 bis 1993 gab es die sogenannte „Kinderverschickung“. Viele Kinder erlebten in den Kurheimen körperliche und psychische Gewalt. Der Historiker Hans-Walther Schmuhl legt nun im Auftrag der DAK Gesundheit eine Studie über die Situation in den damaligen DAK-Einrichtungen vor. Frauke Hamann hat die Publikation gelesen und rezensiert.
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Frank Nullmeier, 04.05.2023
Für eine zukünftig wirksamere Selbstverwaltung
Rechtzeitig zu den Sozialwahlen im Mai 2023 haben Bernard Braun, Tanja Klenk und Uwe Klemens einen Band zusammengestellt, der für die Selbstverwaltung als ganz besonderer Form der partizipativen Gestaltung des Sozialstaates wirbt und dabei zugleich alle Probleme, Schwächen und Veränderungsoptionen sichtbar werden lässt. Eine Rezension von Frank Nullmeier.
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Frank Nullmeier, 30.03.2023
Für eine interdisziplinäre Analyse von Arbeitsmarkt und Arbeitsmarktpolitik!
Das Lehrbuch von Fabian Beckmann und Florian Spohr betont die Vorzüge einer soziologischen und politikwissenschaftlichen Analyseperspektive auf Arbeitsmarkt und Arbeitsmarktpolitik.
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Christoph Gille, 23.03.2023
Sozialstaatsforschung von unten
Nichtinanspruchnahme als Thema einer Sozialstaatsforschung von unten. Warum nehmen Menschen Sozialleistungen nicht in Anspruch? Jennifer Eckhardt untersucht dieses Thema nicht nur als Frage gelingender Armutsbekämpfung, sondern auch als Legitimationsproblem des Sozialstaats.
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Sonja Blum, 09.02.2023
Von Wahlkämpfen und wohlfahrtsstaatlichem Wandel
Eine Rezension zum Buch "Electoral Campaigns and Welfare State Change: Democratic Linkage and Leadership under Pressure" von Staffan Kumlin und Achim Goerres
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Sebastian Fehrler, 01.12.2022
Von Fallstricken moralischen Verhaltens und ihrer Bedeutung für die Politik
Rezension zu „Warum es so schwer ist, ein guter Mensch zu sein“, von Armin Falk
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Stefanie Diemand, 27.10.2022
Geht es immer weiter nach oben?
Bis heute ist die Vorstellung, dass es die nächste Generation einmal besser haben soll, tief verankert in der deutschen Gesellschaft. Damit geht auch der Vorstellung einher, dass ein Aufstieg mit Fleiß und dem Zugang zu guter Bildung wirklich jedem Einzelnen gelingen kann. Aber ist das wirklich (noch) so?
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Frank Nullmeier, 25.08.2022
„Verzivilgesellschaftung“ der sozialen Frage?
Der neoliberale Kapitalismus tritt in ein neues Stadium. Gemeinschaft wird propagiert und zur Stabilisierung der Verhältnisse insbesondere in den sozialen Dienstleistungssektoren benutzt – so die zentrale These dieses Buches. Der neue „Community-Kapitalismus“ ist die „Verknüpfung von Posterwerbs- und Gemeinschaftspolitik“.
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Sybille Stöbe-Blossey, 07.07.2022
Schnittstellen als Herausforderungen für die Sozialpolitikforschung
Der deutsche Wohlfahrtsstaat unterstützt Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen: in der Schule durch Schulsozialarbeit, beim Übergang in die Ausbildung durch die Arbeitsagentur und falls die Eltern Grundsicherungsleistungen beziehen, ist das Fallmanagement des Jobcenters zuständig. Gibt es Änderungen, beispielsweise bei der Erwerbstätigkeit der Eltern, wechseln auch die Zuständigkeiten. Es gilt, viele Schnittstellen und Verknüpfungen zu berücksichtigen.
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Felix Wilke, 02.06.2022
Grundversorgung - Wie sich das Grundsicherungssystem weiterentwickeln könnte
„Grundsicherung weiterdenken“, so heißt der Titel eines 2021 in der Reihe „Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung“ erschienenen Sammelbands, der zeitlich kaum passender hätte erscheinen können. Im Zuge der Corona-Krise und des Ukraine-Kriegs wurde in der jüngsten Vergangenheit gleich mehrfach mit weitreichenden Änderungen im Grundsicherungsrecht experimentiert.
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