sozialpolitikblog
Eine Person sitzt auf einem Badeturm an einem Strand.
Susanne Wanger, 13.08.2026
Was Urlaubsansprüche über die Qualität von Arbeit verraten
Die Arbeitszeit ist derzeit wieder politisch heiß diskutiert. Dabei geht es meist um die tägliche oder wöchentliche Arbeitszeit. Der bezahlte Erholungsurlaub bleibt dabei oft unbeachtet. Studien zeigen: Wie viel Urlaub Beschäftigte haben und ob sie frei darüber verfügen können, ist das Ergebnis tariflicher und betrieblicher Aushandlungen und hängt eng mit der Qualität von Arbeit zusammen.
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Das Buchcover des Titels "Alles schrecklich ungerecht? Mythen, Halbwahrheiten, Fakten zum deutschen Sozialstaat" von Georg Cremer
Lutz Leisering, 06.08.2026
Geliebter, kritisierter Sozialstaat
Georg Cremer geht in „Alles schrecklich ungerecht? Mythen, Halbwahrheiten, Fakten zum deutschen Sozialstaat“ Denkweisen und Diskursen um den deutschen Sozialstaat nach. Deutschland steckt in einer Reformblockade, nicht nur in der Sozialpolitik, und das Buch von Cremer identifiziert einen wesentlichen Grund der Blockade, nämlich wirkmächtige Diskurse, schreibt Lutz Leisering in seiner Rezension.
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Bienen krabbeln auf einer Bienenwabe.
Nicola Fuchs-Schündeln, 30.07.2026
Mehr Wirtschaftswachstum – trotz oder mit dem Sozialstaat?
Um Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, brauche es wieder mehr Wirtschaftswachstum, sagt Nicola Fuchs-Schündeln, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB). Im Interview erklärt sie, wie mehr Erwerbsarbeit und Produktivität erreicht werden können und wo dabei Zielkonflikte und Synergien mit dem Sozialstaat entstehen.
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Ein Stapel balancierender Steine an einem Strand.
Felix Wilke, 23.07.2026
Vertrauen in die Rente bleibt trotz privater Vorsorge stabil
Nach dem Abschluss einer Riester-Rente bewerten Bürgerinnen und Bürger die Absicherung durch die Gesetzliche Rentenversicherung nicht schlechter, sondern sogar besser, wie aktuelle Auswertungen zeigen. Dieses Vertrauen in die Rentenversicherung sollte in den Rentendiskussionen berücksichtigt werden.
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Eine Hand hält eine Sanduhr. Im Hintergrund sieht man Strand und Meer.
Constanze Janda, 16.07.2026
Rente: Kein Krisenmodus
Das Ergebnis der Rentenkommission gilt als politischer Erfolg. Constanze Janda, Kommissionsvorsitzende, erklärt, wie der Konsens trotz unterschiedlicher Positionen gelang, warum Reformbedarf nicht mit einer Krise der Rentenversicherung gleichzusetzen ist und weshalb Rentenpolitik immer auch eine Frage der Zeit ist: Sie muss langfristig gedacht werden und zugleich offen für Veränderungen bleiben.
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Eine Formation von Zugvögeln steht sinnbildlich für den Lebensverlauf.
Michael Weinhardt, Oliver Platt, Julia Simonson, 09.07.2026
Rente: Leistungsgerechtigkeit und sozialer Ausgleich
Mehr Gleichheit im Alter – aber auch eine Würdigung für höhere Beiträge: Menschen im mittleren und höheren Erwachsenenalter wünschen sich beides. Das zeigt eine neue Studie des Deutschen Zentrums für Altersfragen. Die Autor*innen erklären, warum das kein Widerspruch ist, und warum die Ergebnisse dafür sprechen, die Rentendebatte weniger als Konflikt zwischen Altersgruppen zu führen.
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Zwei Hände falten ein Papierboot. Ein zweites Papierboot liegt fertig daneben.
Clara Weißenfels, 25.06.2026
Frühe Armutserfahrung prägt langfristig die Wahlbeteiligung
Kinderarmut beeinflusst nicht nur Bildungswege, Gesundheit und Lebenschancen, sondern auch die politische Teilhabe. Neue Studienergebnisse zeigen: Wer in Armut aufwächst, beteiligt sich langfristig seltener an Wahlen – das gilt insbesondere unter bestimmten sozialen Bedingungen.
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Transparente Schaufensterpuppen stehen vor einer weißen Wand.
Christopher Wimmer, 16.06.2026
Sozial marginalisiert: Überall und unsichtbar
13,3 Millionen Menschen leben in Deutschland in Armut, schreibt der Paritätische Gesamtverband in seinem gerade erschienenen Armutsbericht. Die Armutsquote stieg auf 16,1 Prozent und erreicht damit einen neuen Höchststand. Was Armut im Alltag bedeutet, wie sie sich auf die gesellschaftliche und politische Teilhabe auswirkt und warum es ein anderes Politikverständnis braucht, um das zu ändern, beschreibt Christopher Wimmer.
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Spiegelung des Matterhorns in einem See, um 180 Grad gedreht.
Christin Achermann, 11.06.2026
Ausweisungsrisiko bei Sozialhilfebezug
Alle Menschen, die in der Schweiz leben, aber keinen Schweizer Pass haben, können ausgewiesen werden. Das kann beispielsweise passieren, wenn sie längere Zeit Sozialhilfeleistungen beziehen und der Bezug als „selbstverschuldet” gilt. Eine Studie zeigt, wie Behörden dies in der Praxis umsetzen und dass dabei die Migrationspolitik stärker ins Gewicht fällt als die Sozialpolitik.
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