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DIFIS-Studie 2026/3: Arbeit – Macht – Würde. Machtasymmetrien und Würdeverletzungen in Arbeitskontexten
Die DIFIS-Studie dokumentiert ausgewählte Beiträge der Jahrestagung des Arbeitskreises Sozialwissenschaftliche Arbeitsmarktforschung (SAMF) e.V., die am 5. und 6. Juni 2025 in Berlin stattfand. Sie stand unter dem Titel „Arbeit – Macht – Würde. Machtasymmetrien und Würdeverletzungen in Arbeitskontexten.“ Leitmotiv für die Tagung war, dass Erwerbsarbeit in kapitalistischen Gesellschaften häufig von Machtasymmetrien und kurzfristiger ökonomischer Gewinnmaximierung geprägt ist. Hierbei können Verletzungen von Würde durch mangelnde Anerkennung, unzureichendes Einkommen, ausufernde Arbeitszeiten oder fehlenden Arbeitsschutz auftreten. Anstand und Aufmerksamkeit sowie Sozial- und Arbeitsrechte können dem entgegenwirken. Zudem kann eine Knappheit von Arbeitskräften zu einer Stärkung von Macht und zu größerer Aner-kennung bei Arbeitnehmergruppen beitragen. Auf der Tagung wurden Ursachen und Folgen von Machtasymmetrien, Würdeverletzungen und deren Auswirkungen auf soziale Teilhabe diskutiert.

Martin Brussig, Olaf Struck (Hrsg.): DIFIS-Studie 2026/3: Arbeit – Macht – Würde. Machtasymmetrien und Würdeverletzungen in Arbeitskontexten

Research Fellow am Deutschen Institut für interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (DIFIS), Stellvertretender Geschäftsführender Direktor am Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen und Leiter der Forschungsabteilung Arbeitsmarkt – Integration – Mobilität am IAQ.
Prof. Dr. Olaf Struck, Professor für Arbeitswissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Forschungsschwerpunkte: Arbeitsmarktsoziologie, Sozialstrukturanalyse, Organisationssoziologie.



