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DIFIS-Studie 2026/6: Sozialleistungsmissbrauch? Politische und mediale Diskurse im Spannungsfeld von Sozialpolitik und Migration
Die Diskurse zu Sozialstaat und Migration sind verschränkt. Migration steht einerseits im Verdacht, das ‚soziale Gleichgewicht‘ zu stören, andererseits erscheint die Einwanderung von Fachkräften angesichts von demografischem Wandel und Fachkräftemangel alternativlos. Das diskursive Spannungsfeld zwischen Sozialstaat und Migration wurde u. a. in Debatten über das Bürgergeld, die Bezahlkarte für Geflüchtete sowie über etwaigen Sozialleistungsmissbrauch von Migrant*innen deutlich. Die diskursive Auseinandersetzung um Migration und Sozialpolitik betrifft darüber hinaus auch die institutionalisierten Funktionsweisen allgemeiner sozialer Sicherungssysteme. Die Studie von Kroppenberg und Sydow dokumentiert die diskursanalytische Auswertung von Bundestagsdebatten sowie von reichweitenstarken Medien zu den oben genannten Themen und setzt sie in Kontext mit administrativem Wissen und einer historischen Diskursentwicklung.
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Max Kroppenberg, Christian Sydow: DIFIS-Studie 2026/6: Sozialleistungsmissbrauch? Politische und mediale Diskurse im Spannungsfeld von Sozialpolitik und Migration
wissenschaftlicher Mitarbeiter am Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung. Er arbeitet zu den Themen extreme Rechte, Diskursforschung und Sozialpolitik.
wissenschaftlicher Mitarbeiter am Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung. Er arbeitet zu den Themen Flucht und Migration, neue Rechte, Diskurstheorie und Sozialpolitik.



